Ahnenforschung

Allgemeines

Ich betreibe zwar keine professionelle Ahnenforschung, habe jedoch einen Stammbaum der mir bekannten Verwandtschaft zusammengestellt. Primär aus eigenem Interesse – vielleicht hilft es aber auch anderen Interessierten, und ich stehe für Fragen gerne zur Verfügung und freue mich umgekehrt über weitergehende Informationen.

Ich verwende das Programm Gramps; für die Stammbäume habe ich die Familienlinien als Graphviz-Dateien exportiert, mit einem Satz selbst geschriebener Skripte weiterbearbeitet, und schließlich per dot (Teil von Graphviz) zu einem PDF gerendert. Aus Datenschutzgründen habe ich die lebenden Verwandten aus den Stammbäumen entfernt.

Familien Moder/Schreiber/Kraus

Die Familie meines Vaters stammt aus dem Sudetenland im heutigen Tschechien, aus der Gegend um Neudek. Sie wurden nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1946 aus ihrer Heimat vertrieben, und kamen über das Flüchtlingslager Waldkraiburg nach Bayern.

Ein Verwandter hatte Ahnenforschung betrieben, aber die Dokumente sind auf der Flucht verloren gegangen. Es steht jedoch fest, dass die Vorfahren aus der näheren Umgebung stammten – ein Teil aus Thüringen, ein anderer Teil aus Bayern. Der Hausname Wilnauer deutet darauf hin, dass die Familie aus einem Ort namens Wildenau stammen könnte; und es gibt mehrere solche Orte nahe der tschechisch-bayerischen Grenze.

Stammbaum

Familien Reimann/Daunke/Pohl

Die Familie meiner Mutter stammt aus Niederschlesien im heutigen Polen, aus der Gegend von Oels, nördlich von Breslau. Die Familie musste im Zweiten Weltkrieg vor der nachrückenden Roten Armee fliehen, und landeten über mehrere Zwischenstationen in Westdeutschland.

Der Reimann-Teil der Familie stammt aus dem Süden der preußischen Provinz Posen. Als nach dem Ersten Weltkrieg die mehrheitlich polnische Provinz zu Polen kam, wanderte ein Vorfahr in das benachbarte Schlesien aus. Seinen Hof konnte er an einen Polen verkaufen, der nach Amerika ausgewandert war, dort zu Wohlstand gekommen war, und bei seiner Rückkehr den Reimann-Hof in US-Dollar bezahlte. Das stellte sich später als Glücksfall heraus, da das deutsche Geld durch die Inflation entwertet wurde.

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